Follow the Rechtsstaat Folge 191
In dieser Folge sprechen Stefan Brink und Niko Härting über ganz unterschiedliche Themen:
Der Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl äußerte sich in der FAZ (Ausgabe vom 25.8.2026) kürzlich skeptisch zu (00:35) Prognosen über die Geschwindigkeit der weiteren KI-Entwicklung und wies unter anderem darauf hin, dass der Mangel an brauchbaren Trainingsdaten zum Bremsklotz werden könne.
„Die Revolution ist abgesagt“ (15:10). Gemeinsam mit Peter Schantz hat sich Stefan Brink in der ZfDR 2026, 221 noch einmal intensiv mit dem „Digital Omnibus“ befasst, der wirklich alles andere als „revolutionär“ ist.
Für das Deutsche Kinderhilfswerk hat Stefan Brink (29:13) die Nutzbarkeit biometrischer Kinderdaten als KI-Trainingsdaten und in KI-gesteuerten Entscheidungsprozessen untersucht. Ergebnis: Es gibt erhebliche Lücken beim Kinderschutz, eine durch eine „EU-Verordnung zum Schutz und zur Befähigung von Kindern in der digitalen Welt“ wird vorgeschlagen.
„From the River to the Sea” (31:37). In der Augustausgabe der Zeitschrift „Weiterdenken“ hat sich Niko Härting kritisch mit der Praxis der Versammlungsbehörden und der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte befasst. Droht der Brokdorf-Beschluss des BVerfG aus dem Jahre 1985 in Vergessenheit zu geraten? „Karlsruhe, übernehmen Sie!“.
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